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Geschäftsidee Nr. 0006 · Digitale Dienstleistungen

Virtuelle Assistenz nebenberuflich starten: das Büro für kleine Handwerksbetriebe

Der Chef steht auf der Baustelle, die Angebote entstehen abends am Küchentisch, und das Telefon klingelt ins Leere. Diese Geschäftsidee übernimmt genau diesen Schreibtisch – aus der Ferne, im festen Stundenpaket: Angebote nach Vorgabe schreiben, Termine koordinieren, Anfragen beantworten. Mit 10 bis 15 Stunden in der Woche und weniger als 100 € Startkapital.
5 € inkl. MwSt. · 23 Seiten · Zahlung über Digistore24 · Download sofort verfügbar
Illustration: Schreibtisch mit Bildschirm, Kalender und Telefonhörer, daneben Zollstock und Bauhelm
Startkapital
0–100 €
Zeitaufwand
10–15 h/Woche
Modelltyp
Dienstleistung über das Netz
Kleinunternehmer
Ja, im ersten Jahr

Worum es geht

Kleine Handwerksbetriebe haben Aufträge, aber kein Büro. Der Chef steht tagsüber auf der Baustelle, Angebote entstehen abends am Küchentisch, Anfragen aus dem Kontaktformular liegen drei Tage. Genau dort setzt du an: Du übernimmst den Schreibtisch für Betriebe mit einem bis fünf Mitarbeitern – aus der Ferne, in einem festen Stundenpaket, das im Voraus bezahlt wird.
Du schreibst Angebote nach den Vorgaben des Chefs, koordinierst Termine im gemeinsamen Kalender, beantwortest Anfragen und rufst Kunden zurück. Was du nicht machst, ist genauso klar: kein Buchen, keine Lohnabrechnung, kein Mahnwesen. Diese Grenze steht im Angebot und im Vertrag – sie schützt dich und macht dich glaubwürdig.

Warum jetzt – und warum das Handwerk

In einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks unter mehr als 10.000 Betrieben meldeten drei Viertel, dass ihr Bürokratieaufwand gestiegen ist. Gleichzeitig bleiben Kunden liegen: In einem Test mit 100 Anfragen je Gewerk antworteten Dachdecker auf 37, und jeder vierte Anruf bei Handwerksbetrieben wird gar nicht angenommen. Rund 320.000 Handwerksbetriebe haben weniger als fünf Beschäftigte. Du brauchst davon drei oder vier.

Der Punkt, den fast niemand sagt

Wer als Selbständiger im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber arbeitet, wird rentenversicherungspflichtig – das gilt, sobald mindestens fünf Sechstel der Einnahmen von einem Betrieb kommen. Der Regelbeitrag liegt 2026 bei 735,63 Euro im Monat, in den ersten Jahren nach der Gründung auf Antrag bei der Hälfte. Viele virtuelle Assistenzen starten genau so: mit einem Kunden, der viel Arbeit hat. Wer spätestens im zweiten Monat einen zweiten Betrieb dazunimmt, ist aus dieser Pflicht heraus.

Grobe Zahlen

Eine Stunde kostet zum Start 35 Euro, verkauft im Paket mit 10 oder 20 Stunden im Monat und im Voraus bezahlt. In der Modellrechnung arbeitest du nach einem Jahr für vier Betriebe rund 50 bezahlte Stunden im Monat. Das sind rund 1.860 Euro Umsatz, davon gehen rund 45 Euro für Versicherung und Software ab; realistisch ist eine Spanne von 800 bis 1.800 Euro im Monat. Im ersten Jahr, mit Anlaufzeit, rund 12.000 bis 14.000 Euro Umsatz. Das Startkapital: eine Gewerbeanmeldung und ein Headset.
Die vollständige Kalkulation, der Dienstvertrag mit Datenschutz-Anhang, die Grenzen bei Buchhaltung und Mahnwesen, die Verkaufswege und der 30-Tage-Plan stehen in der Anleitung.
Der Kern in einem Satz
Kleine Handwerksbetriebe verlieren Aufträge nicht auf der Baustelle, sondern am Schreibtisch – und genau diesen Schreibtisch übernimmst du im Stundenpaket.

Für wen das passt – und für wen nicht

Diese Idee ist nicht für jeden gedacht. Wenn rechts etwas auf dich zutrifft, spar dir die 5 €.
Passt zu dir, wenn …
Du fehlerfrei schreibst – jedes Angebot, das du versendest, trägt den Namen des Betriebs
Du zwei feste Zeitfenster am Tag verlässlich halten kannst, auch neben dem Job
Du Büro, Empfang oder Kundenservice kennst und am Telefon ruhig bleibst
Du planbare Pakete willst, die im Voraus bezahlt werden, statt Stundenjagd
Lass es, wenn …
Du eigentlich Buchhaltung anbieten willst – Buchen und Lohnabrechnung sind ohne Qualifikation nicht erlaubt
Du nur unregelmäßig Zeit hast – Erreichbarkeit ist genau das, was der Betrieb kauft
Du dich auf einen einzigen Betrieb verlassen willst – das führt in die Rentenversicherungspflicht
Du Kunden nur über Plattformen suchen willst – dort werden 10 bis 20 Euro die Stunde gezahlt

Was in der Anleitung steht

17 Kapitel auf 23 Seiten, mit Quellenverzeichnis. Kein aufgeblähter Ratgeber, sondern das, was du vor dem ersten Gespräch mit einem Betrieb wirklich klären musst.
  1. Worum es geht
  2. Warum gerade jetzt
  3. Für wen das passt
  4. Dein Kunde
  5. Deine Positionierung
  6. Angebot, Preise und Kalkulation
  7. Was du zum Start brauchst
  8. Anmeldungen und Pflichten
  9. Vertragsgestaltung
  10. Kleinunternehmer-Check
  11. Umsetzung
  12. Deine ersten 30 Tage
  13. Wo du verkaufst
  14. Eine Modellrechnung für das erste Jahr
  15. Was typischerweise schiefgeht
  16. Deine Checkliste
  17. Wie es weitergeht
Gefächerter Stapel Papierbögen mit dem Titelblatt der Anleitung „Virtuelle Assistenz für kleine Handwerksbetriebe“.
23 Seiten · 17 Kapitel · 33 belegte Quellen
PDF zum Download, sofort nach dem Kauf verfügbar
Enthalten: zwei Pakete mit Preisen und klarer Leistungsgrenze, Gewerbeanmeldung und Rentenversicherung bei nur einem Auftraggeber, die Grenzen bei Steuern, Buchhaltung und Inkasso, der Dienstvertrag mit Datenschutz-Anhang, der Ablauf vom ersten Gespräch bis zum Monatsbericht, die Verkaufswege, ein 30-Tage-Plan, eine Modellrechnung für das erste Jahr und die typischen Fehler
Die vollständige Anleitung · 23 Seiten

5 € – und du weißt, was zu tun ist

Mit den Paketen und Preisen, der klaren Leistungsgrenze, dem Dienstvertrag samt Datenschutz-Anhang, den Anmeldungen und der Regel gegen die Ein-Auftraggeber-Falle, den Verkaufswegen, einem 30-Tage-Plan und 33 belegten Quellen. Sofort nach dem Kauf als PDF verfügbar.
5 € inkl. MwSt. · Zahlung über Digistore24 · sofortiger Download, keine Anmeldung nötig

Wer dahintersteht

Hinter Let´s Go Business steht Ronny Schurm mit der Lucky Rebels Projekt GmbH. Jede Geschäftsidee wird recherchiert, gegengelesen und mit Quellen belegt, bevor sie erscheint. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei einer Person mit Namen und Impressum.

Dieses Geschäft wird gerade selbst aufgebaut – öffentlich und mit Zahlen. Jeden Monat erscheint ein Bericht: was geplant war, was passiert ist, was funktioniert hat, was nicht funktioniert hat und was es gekostet hat. In Stunden und in Euro.

Der Aufbau zum Mitlesen

Umsatz, Ausgaben, Arbeitsstunden und die Entscheidung des Monats – auch dann, wenn die Zahlen sinken.

Zu den Aufbau-Berichten

Häufige Fragen

Was bekomme ich für die 5 € genau?
Wie bekomme ich die Anleitung nach dem Kauf?
Brauche ich eine Ausbildung, um als virtuelle Assistenz zu starten?
Darf ich für den Betrieb die Buchhaltung machen?
Muss ich ein Gewerbe anmelden?
Reicht ein Betrieb als Kunde?
Was ist mit dem Datenschutz, wenn ich im Postfach des Betriebs arbeite?
Ist die Anleitung eine Rechts- oder Steuerberatung?

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Einordnung

Alle Zahlen auf dieser Seite und in der Anleitung sind Schätzwerte und Modellrechnungen auf Basis marktüblicher Werte – keine Prognose und kein Versprechen. Wir können nicht vorhersagen, welchen Umsatz oder Gewinn du erzielst; das hängt von Region, Netzwerk, Preis, Verlässlichkeit, Wettbewerb und vielen weiteren Faktoren ab. Für deinen unternehmerischen Erfolg bist du selbst verantwortlich.
Die Angaben zu Anmeldungen, Pflichten und Steuern sind sorgfältig recherchiert und belegt, ersetzen aber keine Rechts- oder Steuerberatung. Ob und welche Genehmigungen, Melde- oder Anzeigepflichten in deinem Fall gelten, entscheidet die für dich zuständige Stelle – Gewerbeamt, Finanzamt, IHK, Berufsgenossenschaft oder Deutsche Rentenversicherung. Kläre das vor dem Start ab. Alle Angaben ohne Gewähr.